Buchtipp
Andersräume – Kölner Kirchen neu sehen, hören und erfahren
Köln. Kirchen sind vertraute Orte, und doch oft übersehen. Zwischen Alltag, Tourismus und liturgischer Nutzung verlieren sich jene stillen Qualitäten, die diese Räume eigentlich auszeichnen: Atmosphäre, Klang, Leere, Gegenwart.
Das Buch „Andersräume – Vom Lärm der Stadt zur Weite des Raumes, Kölner Kirchen, Orgelklang und Stille“ lädt dazu ein, genau diese Dimension neu zu entdecken. Es erkundet die 12 Romanischen Kirchen und den Dom nicht als Sehenswürdigkeiten, sondern als Erfahrungsräume, Orte, in denen sich Architektur, Klang und Stille zu einer eigenen Wahrnehmung verdichten.
Im Zentrum steht dabei auch der Orgelklang: nicht als Konzert, sondern als räumliches Ereignis. Wie verändert Klang den Raum? Wie lässt sich Stille hören? Und was geschieht, wenn man sich diesen Kirchen ohne Eile aussetzt?
„Mich interessiert, wie Räume klingen und wie sie unsere Wahrnehmung verändern“, sagt Susteck. Der Autor war zwischen 2007 und 2021 Organist der Kölner Kunst-Station Sankt Peter. Neben vielen Fotos und Zeichnungen präsentiert der Autor Barcodes, die zu Orten, Orgeldispositionen und Musikbeispielen führen.
Das Buch verbindet poetische Texte mit einem sensiblen Blick auf die oft übersehene Seite der Stadt.
Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die Köln neu erfahren möchten.
Der Band ist im Buchhandel (ISBN 978-3-924522-94-0) sowie online unter www.are-verlag.de erhältlich.